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Sex & Gewalt

 

ImageRobert E. Howard, der geistige Schöpfer des Barbaren »Conan« schilderte gern detailliert, wie Arme abgehackt, Körper durchbohrt und Schädeldecken zerquetscht werden – und ich spreche hier nur von seiner privaten Korrespondenz.

Offenbar hatte das pummelige Muttersöhnchen aus Cross Plains, Texas, nie viel Erfolg beim anderen Geschlecht, was zur Folge hatte, dass er in seinem Leben eine Menge kompensieren musste. Das äußerste seiner (Lust-)Gefühle waren »glühende Lenden«, die Männer in seinen Geschichten beim Anblick einer halbnackten Frau bekamen. Darauf beschränkte sich das Sexualleben seiner Figuren allerdings schon. Gewalt war offenbar mehr sein Ding. Als Muttern starb, schoss sich der dreißigjährige Vielschreiber folgerichtig eine Kugel in den Kopf.

Ganz anders Charles Bukowski. Wenn er eine nackte Frau beschrieb, hatte sie an exponierter Stelle garantiert Pickel, oder eine Warze, auf der sich einige Haare kräuseln. Die Bettlaken waren von diversen Flecken unbestimmter Herkunft übersät und beim Höhepunkt wurde auch mal gefurzt. Bukowskis Schilderungen von Sexualität waren fast so ernüchternd, wie die Realität selbst (wenn man ein gewisses Alter überschritten hatte).

Sex und Gewalt hat uns schon immer fasziniert. Wahrscheinlich, weil wir uns bereits als Neandertaler die Schädel einschlugen, um diese vermaledeite Fleischeslust zu befriedigen. Doch obwohl sich die Autoren bei der Schilderung von Brutalitäten jeglicher Art selbst übertreffen, scheint es mit der Sexualität weniger einfach zu sein.

Schnell wird klar, ob der Schreiber von der Materie nicht die geringste Ahnung hat, wie eben Robert E. Howard, oder es sich um einen ausgebufften Veteranen handelt, wie Bukowski, der im Liebesakt nichts anderes mehr sehen kann, als das Absondern verschiedenster Körperflüssigkeiten. Die Schilderung selbst ist in vielen Büchern von unfreiwilliger Komik, wie zum Beispiel bei Norman Mailer, der in seinem Buch »Frühe Nächte«, das im alten Ägypten spielt, den Helden seinen »Obelisken« auspacken lässt, während Gott Seth über ein Salatfeld masturbiert. Im alten Gallien wäre der Obelisk vielleicht ein Hinkelstein gewesen.

Sex verunsichert uns. Fast immer wechselt im Buch urplötzlich den Erzählstil, falls es »zur Sache« geht. Wie bei einem alten Hollywoodstreifen, wenn bei einer leidenschaftlichen Umarmung plötzlich aus dem Off ein Saxofon ertönt. Nie werden so oft Klischees bemüht, wie beim Sex. Regisseur Alfred Hitchcock ließ am Ende eines seiner Filme einen Zug in einen Tunnel fahren. Stolz erzählte er der Hauptdarstellerin vom Symbolcharakter dieser Szene. Darauf sie: »Oh, Du meinst sie ficken?« Er arbeitete nie wieder mit ihr.

Doch wie beschreibt man etwas, über das man nicht spricht? Will man originell sein, wird es rasch albern, bleibt man jedoch auf dem Boden der Tatsachen, wirkt das Ganze unter Umständen wie die Gebrauchsanweisung eines Toasters.

Manche Autorinnen schreiben beispielsweise von einer ominösen »Lustgrotte«, in der offenbar viel Verkehr herrscht. Was für die einen sexy klingt, ist für andere albern – und umgekehrt. Die meisten Autoren mogeln sich jedoch heraus. Sie hören beim leidenschaftlichen Kuss auf, um am »Morgen danach« anzuknüpfen. So ist man garantiert auf der sicheren Seite. Und außerdem: Was sollen die Nachbarn denken?

Die beste Fusionierung von Sex und Gewalt lieferte wohl J. G. Ballard mit seinem Roman »Crash«. Hier führen Menschen für den ultimativen sexuellen Kick absichtlich Unfälle herbei. Traum der Hauptfigur ist ein Frontalunfall mit Elizabeth Taylor. Am Ende stirbt er bei einer Kollision mit einem Touristenbus. Dann schon lieber die haarigen Warzen von Charles Bukowski. Mir persönlich gefällt folgende hocherotische Schilderung von Kurt Vonnegut am Besten: »Er steckte ihr seine Zunge in den Hals und ejakulierte in ihren Geburtskanal.« So kann’s kommen.

1999 vs. 2019

 

ImageAls am historischen Silvesterabend 1999 das Jahr 2000 eingeläutet wurde, saß ich, wie so oft am heimischen Computer, statt in der Stadt die Sektkorken knallen zu lassen. Mein Freund Gerald hatte ein Buch bei einem Berliner Verlag veröffentlicht, der für eine neue Lexikon-Reihe interessante Themen suchte. »Wie wäre es mit einem Lexikon prominenter Selbstmörder?«, schlug ich spontan vor. Der Verleger, Oliver Schwarzkopf, gab zu meiner Überraschung sofort grünes Licht. Während meine Mitstreiter Michael Völkel und Gerald Grote sich der Musiker, Schriftsteller und Wissenschaftler annahmen, knöpfte ich mir sämtliche lebensmüden Filmstars und Regisseure vor, die fast die Hälfte des Buchs ausmachten. So kam es, dass ich über Weihnachten und Silvester mit dem Schreiben von Kurzbiografien beschäftigt war.

Das Lexikon entstand in nur wenigen Monaten. Für mich, der zuvor nie ein Buch geschrieben hatte, war es der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser. Nur dem Lektorat meines alten Freundes Völkel war es zu verdanken, dass meine Texte am Ende vorzeigbar waren. Obwohl wir für die Recherche 1999 schon aufs Internet zurückgreifen konnten, waren die Ergebnisse dürftig. Wikipedia gab es damals noch nicht und Google war (wie amazon) nur ein ulkig klingender Name, den niemand richtig aussprechen konnte. Stattdessen nutzte man die Suchmaschinen Fireball und AltaVista. Daher beschränkte sich unsere Recherche in der Hauptsache auf Zeitungsartikel und Bücher, die wir mühsam per Fernleihe bezogen.

Trotz allem wurde das Lexikon bei Erscheinen zum Verkaufshit, der schon nach wenigen Wochen in die zweite Auflage ging und längst vergriffen ist. Nun schreiben wir 2019. Exakt zwanzig Jahre später beschäftige ich mich erneut mit lebensmüden Filmstars. Im Februar 2020 erscheint mein neues Buch »Der finale Notausgang«, das 28 Biografien aus dem Showbusiness enthält, im Reiffer Verlag.

Die Recherche ist im Vergleich zu damals leichter. Inzwischen gibt es etliche fremdsprachige Biografien und Sachbücher, die man in Sekundenbruchteilen downloaden kann. Zudem kann jeder auf internationale Zeitungsarchive zurückgreifen, die alle Informationen bieten, die man braucht. Falls es Sprachprobleme gibt, hilft die entsprechende Technik.

Unglücklicherweise sind die Informationen, die man bekommt, noch immer höchst widersprüchlich. Alte Zeitungen sind beispielsweise nur eine recht unzuverlässige Quelle. Im Falle des Stummfilmkomikers Max Linder, der 1925 starb, konnten sich zeitgenössische Journalisten noch nicht mal auf sein Alter und seinen wahren Namen einigen. Auch Verfasser von Biografen sind gewohnheitsmäßige Wahrheitsverdreher, die unangenehme Fakten gern unter dem Tisch fallen lassen. Heute ist das Problem nicht die Beschaffung von Informationen, sondern aus den vielen unterschiedlichen Quellen auszuwählen.

Auch andere Dinge haben sich seit 1999 verändert: Statt auf einen mickrigen 16 Zoll-Monitor starre ich nun auf einen 27 Zoll-iMac. Im Regal hinter mir steht eine Vielzahl von Büchern, die in den letzten zwanzig Jahren entstanden. Und im Gegensatz zum Jahr 1999 werde ich diesmal Silvester nicht vor dem Rechner verbringen. Früher war eben doch nicht alles besser.

Wortmax goes print

 

ImageFast immer, wenn man auf der Buchmesse Autoren trifft, ist von einem Projekt die Rede, »für das sich sowieso kein Verlag interessiert«. Im Grunde ist das ein trauriger Moment. Denn viele dieser Projekte klingen hochinteressant, nur werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit nie umgesetzt. Durch stetig sinkende Verkaufszahlen verunsichert, setzen Verlage immer mehr auf Altbewährtes. Von der Experimentierfreude vergangener Jahrzehnte ist immer weniger zu spüren.

Dabei war es nie so einfach Bücher zu publizieren. Die nötige Software haben viele auf dem Rechner. Dazu gibt es unzählige Druckereien, die potentielle Autoren von Kleinstauflagen als Zielgruppe anvisieren. Die Hersteller von eBooks haben es sogar noch einfacher. Die sozialen Medien ersetzen dabei Vertreter und Presseabteilung. Das verlegerische Risiko liegt hier bei Null. Kein Wunder, dass »crossmediales Publizieren« in aller Munde ist.

Branchenkenner werden spätestens jetzt müde lächeln, denn erfahrene Schriftsteller scheuen dieses Risiko. Sie wissen, dass Herstellung, Werbung und Vertrieb eines Buches wesentlich einfacher ist, wenn man einen Verlag im Rücken hat, zumal wenn dieser mit gutem Ruf der Veröffentlichung ein Gütesiegel verleiht. Und doch gibt es Autoren, die diesen Schritt bereits gewagt haben; beispielsweise ihren Backkatalog im Selbstverlag herausbringen und auf ihrer Website bewerben. Schließlich ist jedes verlagsvergriffene Buch für den Schriftsteller totes Kapital.

Nach zwölf Jahren wortmax haben wir uns entschlossen selbst die Arena des crossmedialen Publizierens zu betreten. Viele in unserem Team haben auf dem Gebiet der Buchherstellung langjährige Erfahrung und bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Warum nicht dieses Wissen nutzen, um eigene Lieblingsprojekte umzusetzen, dachten wir uns.

Das erste Buch der edition wortmax ist ab sofort erhältlich. Es trägt den schönen Titel »Ist Götterspeise Blasphemie?« und enthält Texte von Karsten Weyershausen. Einige dieser Texte wurden bereits auf unserer Website veröffentlicht. Für die Buchversion wurden sie allerdings überarbeitet und ergänzt.

Wir sind gespannt, wie dieser Versuchsballon angenommen wird. Wir möchten in unserer neuen edition wortmax Bücher herausbringen, die uns besonders am Herzen liegen und mit der Geschichte unseres Blogs verbunden sind. Schauen wir mal, wie sich das Ganze entwickelt.

Herr Knoedler

 

ImageIch habe mich oft gefragt, was wohl aus Ottheinrich Knödler geworden ist. Jener Herr Knödler, der vor vielen Jahren, gleich nach der »Ziehung der Lottozahlen« und der »Tagesschau«, das »Wort zum Sonntag« sprach. Damals war die Menschheit so labil, dass nach Rudi Carrell und vor dem Spätfilm mit John Wayne akute Seelsorge betrieben werden musste. Es war ein hartes Leben, dass gerade Familienvätern nicht viel bot. Nach der Autowäsche und vorm aktuellen Sportstudio war da ein großes schwarzes Loch, das mit Social Media noch nicht gefüllt werden konnte. Höchstens vielleicht mit Bier.

Ohne Männer wie Ottheinrich Knödler wäre es wahrscheinlich zu Amokläufen und Massenselbstmorden gekommen. Vor allem, wenn Vattern mal wieder im Lotto daneben getippt hätte. Beim Wort zum Sonntag brachten gestandene Pfaffen das Fernsehvolk wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Schließlich hatte Jesus auch nie sechs Richtige im Lotto gehabt. Das war zumindest ein kleiner Trost. Übrigens gab es später auch beim ZDF ein Wort zum Sonntag. Es wurde von Peter Hahne in Form einer Nachrichtensendung verbreitet.

Männer wie Ottheinrich Knödler gibt es heute leider nicht mehr. Wo sollten sie auch hin? Das Wort zum Sonntag wird nun von blassen, medientauglichen Theologen gesprochen, die auf solch langweilige Namen wie »Dr. Wolfgang Beck« und »Anette Behnken« hören. Wie sagt man so schön: Der Name ist Programm.

Schuld sind natürlich mal wieder die Eltern. Mit Namen wie Dankward, Auguste, Hitlerike, Chlodwig, Gisbert, Irmtraud, Adolar oder noch besser Fürchtegott hätte aus den erwähnten Theologen durchaus etwas werden können. Aber so? Viel zu oft vergisst man: Der richtige Name ist wichtig! Hellmuth Karasek konnte praktisch nur als Literaturkritiker enden. Als Helmut Karasek hätte er es höchstens zum SPD-Ortsbürgermeister von Hamburg-Eimsbüttel gebracht.

Bei mir entschieden sich meine Eltern für Karsten mit K. Eigentlich sollte ich ein Michael werden, aber da ist die Nachbarsfamilie meinen Eltern leider zuvorgekommen – und man will ja originell sein. Da ein Umzug zu teuer gewesen wäre, entschied man sich zur pränatalen Namensänderung. Ich frage mich oft (eigentlich noch öfter als »was wohl aus Ottheinrich Knödler geworden ist«), wie mein Leben als Michael wohl verlaufen wäre.

In meiner Grundschulklasse gab es gleich mehrere Michaels, mit denen ich mich hätte verbrüdern können. In einer Schule, die vorwiegend von Bernds, Jörgs und Dirks bevölkert wurde, war ein Karsten mit K natürlich ein unbequemer Abweichler. Da blieb nur die Flucht in die Zeichnerei, während ich als Carsten mit C heute sicher ein Leben als Sozialpädagoge oder C&A-Hemdenverkäufer fristen würde.

Aber ich will mich nicht beschweren: Mit einem Namen wie Ottheinrich wäre einem wahrscheinlich nichts anderes übrig geblieben, als Drummer in einer Punkband zu werden. Da Ottheinrich Knödler 1931 geboren wurde, war es für die ganz große Punkrock-Karriere ein wenig zu spät. Doch immerhin erhielt er für seine zahlreichen Samstagspredigten die Bundesverdienstmedaille, so las ich heute. Beim Fernsehen landete der ehemalige Schuldekan nur »aus Spaß«. Gestorben ist er im letzten Jahr – doch sein Geist lebt weiter. Denn nie wurde in den Medien so viel geknödelt wie heute.

Endstation Sofa

 

ImageDer erste Eindruck ist oft der entscheidende. Mein erster Eindruck von der Welt der Malerei war ein Alpenpanorama, das bei meinen Eltern über dem Sofa hing. Bei meinen Großeltern sah man ein ähnliches Bild, welches sogar einen röhrenden Hirsch bieten konnte. Meine andere Oma hatte dagegen Drucke von Margaret Keane im Flur hängen. Ich erinnere mich besonders an ein glubschäugiges Kind mit einer Blume in der Hand.

Etwas gehobener ging es beim Zahnarzt meiner Mutter zu, dessen Wartezimmer-Wände impressionistisch angehauchte Venedigimpressionen zierten. Der Clou war aber ein Ölgemälde, das über dem Ehebett meiner Tante Elfriede hing: ein Engel, der in sturmgepeitschter Nacht zwei Kinder über eine Brücke geleitet. Kein Wunder, dass sie nie Nachwuchs hatte. Auch ich hatte Alpträume, wenn ich auf Familienfesten in diesem Bett schlafen musste.

Alpine Bergpanoramen kamen zum Glück irgendwann aus der Mode. Später besuchte ich einen Freund, der alle Altenheime der Region abklapperte, um solche Ölschinken zu ergattern. Eines seiner Zimmer war vom Boden bis zur Decke komplett mit der Flora und Fauna der heimischen Bergwelt bedeckt. In dieser Massivität wirkte so etwas schon wieder beeindruckend. Über die ästhetischen Irrungen und Wirrungen meiner Sippe konnte ich nur lachen. An meinen Wänden fristen ausschließlich alte Filmplakate, die ich mit Tesa befestigte, ihr Gnadenbrot: Star Wars, Godzilla und ähnliche cineastische Leckerbissen.

Später traf ich immer wieder Menschen, die ihre Kunst direkt im Möbelhaus kauften – passend zum Sofabezug. Was dort hing, war ihnen irgendwie egal. Nur geschmackvoll sollte es sein. Was bedeutet: möglichst neutral und langweilig. Man will ja schließlich niemanden aufregen. Kaufhauskunst nennt man das wohl. Im Grunde ist es die Fortsetzung der Wohnzimmertapete mit gehobenen Mitteln. So tragen wir unser eigenes Kunstverständnis tagtäglich auf unseren Wänden zur Schau.

Pech für alle Künstler, die Verstörendes auf die Leinwand bringen. Vor ein paar Jahren malte einer meiner Freunde eine ganze Serie sogenannter »Cum Shots«. Zuerst vermutete ich, es handele sich um Frauen, die unter der Dusche stehen. Dann erkannte ich, dass es sich um eine andere Flüssigkeit als Duschgel handelt. So ein Bild hätte ich gern in meiner Wohnung. Wenn ich eine Party geben würde, wäre für jede Menge Konversation gesorgt. Zudem wäre es schön, alle Menschen zu schockieren, die sich von avantgardistischen Motiven brüskiert fühlen. Kunst sollte schließlich aufrütteln, nicht einschläfern. Eine meiner Verflossenen sagte einst: »Das schlimmste Verbrechen, das man begehen kann, ist mich zu langweilen«. Recht hat sie. Dass sie es sagte, bevor sie ihren Kram packte und mich verließ, ist natürlich eine andere Geschichte.

Zuerst dachte ich, mein Freund würde mit diesen »Cum Shots« den großen Durchbruch schaffen. Doch dem war leider nicht so. Die breite Masse mag lieber Drucke alter Meister, antike Fotos von Bauarbeitern, die in höchsten Höhen auf Stahlträgern frühstücken, Fotos von Sonnenuntergängen, Babys oder noch besser: Katzenbabys. Die Romantiker unter uns hängen sich Bildnisse von Einhörnern, Wasserfällen und schillernden Regenbögen übers Sofa. Weil der Blick von dort aus sowieso meist Richtung Fernseher schweift, ist das nicht weiter tragisch.

Auch ich habe Kaufhauskunst in meiner Wohnung. In meiner Küche, dem Raum also, in dem ich mich am wenigsten aufhalte, hängen zwei Bilder aus dem Hause Ikea. Ich habe mir nie die Mühe gemacht, die – höchst geschmackvollen – Fotos, die sich in den Rahmen befinden, auszutauschen. Und ich liebe die entsetzten Blicke meiner unangepassten Freunde, wenn sie meine Küche betreten.